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Arbeitsmarktbezogene Zuwanderung und Integration

Ein Mann begutachtet ein Fertigungsstück aus Metall. © iStock/Lorado

Für die Deckung zukünftiger Fachkräftebedarfe im Freistaat Sachsen bieten Fachkräfte aus dem Ausland ein wesentliches, bisher nicht ausgeschöpftes Potenzial, genauso wie bereits bei uns lebende Migrantinnen und Migranten. Die Kompetenzen und Ideen dieser Menschen können zur Deckung des Fachkräftebedarfs beitragen und Impulse für Innovationen und wirtschaftliche Entwicklung geben. 

Der Freistaat Sachsen unterstützt die Erschließung der Potenziale ausländischer Fachkräfte und bei uns lebender Migrantinnen und Migranten innerhalb des ZEFAS insbesondere durch die Arbeitsmarktmentoren Sachsen und die Servicestelle »Internationale Fachkräfte für Sachsen«

Arbeitsmarktmentoren Sachsen

Die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren unterstützen bereits in Sachsen lebende Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere auch Geflüchtete, nachhaltig bei der beruflichen Integration. Sie arbeiten dabei fallbezogen und mit dem Ziel, eine qualifikationsadäquate Beschäftigung der Mentees zu erreichen. Dabei werden auch deren (potenzielle) Arbeitgeber unterstützt.

Die "Arbeitsmarktmentoren" sind in ganz Sachsen im Einsatz. Insgesamt gibt es aktuell 14 Projekte mit mehr als 50 Mentorinnen und Mentoren. ZEFAS koordiniert die Projekte und unterstützt die Mentorinnen und Mentoren durch eine fachlich-inhaltliche Begleitung bei ihrer Arbeit.

Weiterführende Informationen zum Programm finden Sie unter www.arbeitsmarktmentoren-sachsen.de.

Servicestelle »Internationale Fachkräfte für Sachsen«

Die Servicestelle »Internationale Fachkräfte für Sachsen« bündelt allgemeine und für den Freistaat spezifische Informationen rund um die Themenfelder Zuwanderung und Integration, um Unternehmen den Zugang zum Thema, sowie ausländischen Fachkräften die Zuwanderung an sich zu erleichtern. Als "Lotse" leistet ZEFAS  dabei eine kompetente Erstaufnahme, insbesondere für Interessierte, die sich bisher nur wenig mit dieser Alternative der Fachkräftesicherung beschäftigt haben oder mit den zugehörigen administrativen Schritten weniger vertraut sind. Anschließend wird an die weiterführenden Beratungs- und Serviceangebote der regionalen und sachsenweiten Akteure verwiesen. Als koordinierende Stelle werden außerdem die etablierten Partner der Fachkräftesicherung in Sachsen stärker vernetzt. Hierzu werden beispielsweise regelmäßige Informationsveranstaltungen und Netzwerktreffen angeboten, um den gegenseitigen Austausch voranzutreiben.

Darüber hinaus sammelt, dokumentiert und systematisiert die Servicestelle prozedurales Wissen und Erfahrungen und gibt diese an die zuständigen politischen Institutionen und Akteure weiter. Dadurch macht die Servicestelle auf bestehende Lücken im Prozess der gesteuerten Zuwanderung und Fachkräftesicherung aufmerksam.

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