12.01.2026

Assistierte Ausbildung (AsA): Mit guter Unterstützung ins neue Jahr starten

Zwei Frauen arbeiten gemeinsam an einem Notebook.
© Dieses Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Neues Jahr, neue Vorsätze: Die Assistierte Ausbildung hilft Auszubildenden und Unternehmen, Ausbildung stabil und erfolgreich zu gestalten.

Jahresanfang: Zeit für neue Wege in der Ausbildung

Der Jahreswechsel ist für viele Unternehmen ein Moment des Innehaltens: Was lief gut? Wo gab es Herausforderungen? Und was kann im neuen Jahr besser funktionieren?

Gerade in der Ausbildung nehmen sich viele Betriebe vor, Dinge anders anzugehen:  Vorzeitige Vertragslösungen zu vermeiden, Auszubildende besser zu begleiten oder auch Bewerberinnen und Bewerbern eine Chance zu geben, die Unterstützung brauchen. Genau hier setzt die Assistierte Ausbildung (AsA) an.

Was ist Assistierte Ausbildung?

Die Assistierte Ausbildung ist ein kostenloses Unterstützungsangebot der Bundesagentur für Arbeit, das Unternehmen und Auszubildende während der Ausbildung begleitet. Sie ist individuell und flexibel gestaltbar entsprechend der Bedürfnisse der Jugendlichen und des Unternehmens.

Sie kann sowohl vor Beginn der Ausbildung als auch während der laufenden Ausbildung eingesetzt werden. Ziel ist es, Wissensrückstände aufzuholen, den Ausbildungsalltag zu stabilisieren und junge Menschen erfolgreich bis zum Abschluss zu führen.

Welche Unterstützung erhalten Unternehmen und Auszubildende?

Im Rahmen der Assistierten Ausbildung wird ein Bildungsträger von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter beauftragt, der die Begleitung übernimmt.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • eine feste Ansprechperson für Fragen rund um die Ausbildung
  • Unterstützung bei organisatorischen Themen und Abstimmung mit Berufsschule oder Kammer
  • Hilfe bei Konflikten oder Problemen im Ausbildungsverlauf
  • spürbare Entlastung der Ausbilderinnen und Ausbilder im Alltag

Für Auszubildende bedeutet das:

  • Stütz- und Förderunterricht bei schulischen Schwierigkeiten
  • Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung
  • sozialpädagogische Begleitung bei persönlichen oder betrieblichen Herausforderungen
  • Hilfe dabei, Struktur und Sicherheit im Ausbildungsalltag zu gewinnen

Das gemeinsame Ziel: ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss.

Warum sich Assistierte Ausbildung gerade jetzt lohnt

Der Jahresanfang ist ein guter Zeitpunkt, um Ausbildung bewusst zu stärken.

Für Unternehmen bietet die Assistierte Ausbildung mehr Planungssicherheit, weniger Vertragslösungen und die Chance, auch jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf eine Perspektive zu geben – ohne allein für alle Probleme verantwortlich zu sein.

Für Auszubildende bedeutet AsA Rückhalt, Begleitung, Orientierung und bessere Chancen, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

So wird aus einem guten Vorsatz eine konkrete Unterstützung im Ausbildungsalltag.

Wie Unternehmen jetzt starten können

Der Einstieg in die Assistierte Ausbildung ist unkompliziert und jederzeit möglich:

  1. Kontakt aufnehmen
    Unternehmen wenden sich an den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit (Kontaktformular).
  2. Beratung erhalten
    Gemeinsam wird geklärt, ob und in welcher Form die Assistierte Ausbildung sinnvoll ist – vor Beginn oder während der Ausbildung.
  3. Begleitung starten
    Der Auszubildende beantragt die Maßnahme und wird individuell vom Bildungsträger betreut.

Für Unternehmen entstehen keine Kosten.

Fazit: Gute Vorsätze wirksam umsetzen

Das neue Jahr bietet die Chance, Ausbildung bewusster und stabiler zu gestalten. Die Assistierte Ausbildung unterstützt Unternehmen dabei, Auszubildende sicher durch die Ausbildung zu begleiten.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen ist AsA ein verlässliches Instrument, um eine erfolgreiche Ausbildungspraxis zu etablieren.

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