11.03.2024

Rassismus am Arbeitsplatz verhindern

100% Menschenwürde zusammen gegen Rassismus

Vom 11. bis 24. März laden die Internationalen Wochen gegen Rassismus auch in Sachsen zu zahlreichen antidiskriminierenden und diversitätsfördernden Veranstaltungen ein.

Auch wenn in immer mehr sächsischen Unternehmen ausländische Arbeitnehmerinnen und -nehmer beschäftigt sind, gehört Rassismus und diskriminierendes Verhalten für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nicht selten zum beruflichen Alltag. Um dies vorzubeugen, sind gerade auch die Unternehmen gefragt: durch eine diversitätsfördernde Unternehmenskultur, einer deutlichen Positionierung gegen Rassismus und Diskriminierung und durch Vorbildfunktion des Führungspersonal kann ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander im Unternehmen gelingen. Wer Rassismus oder andere Formen der Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt hat, kann sich für eine unabhängige und vertrauliche Beratung an das Antidiskriminierungsbüro Sachsen in Dresden, Leipzig und Chemnitz wenden. Dort können Beratungen durchgeführt und Diskriminierungen gemeldet werden. Außerdem bietet das Antidiskriminierungsbüro auch Schulungen für Unternehmen an.

Dass Menschen nicht nur am Arbeitsplatz aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Behinderung Diskriminierung und Ausgrenzungen erfahren, darauf machen die Internationalen Wochen gegen Rassismus aufmerksam. Vom 11. bis 24. März nehmen an dieser bundesweiten Aktion auch viele sächsische Städte und Kommunen wieder mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Veranstaltungen teil und setzen damit ein Zeichen für Menschenrechte und Menschenwürde. Dabei beteiligen sich verschiedene Vereine, Institutionen und Ehrenamtliche und stellen ein buntes Programm mit Ausstellungen, Workshops, Diskussionen, Filmvorführungen und Vorträgen zusammen.

Kontakt Antidiskriminierungsbüro Sachsen: sachsenweite Telefonnummer 0341/ 306 907 77, beratung@adb-sachsen.de

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